Theater & Kultur

Zuerst die gute Nachricht

Aktualisiert am 10.01.2018 - 10:07 Uhr von Thomas Gurt
Zuerst die gute Nachricht

AUSVERKAUFT!

Stückinhalt

Sie sind sicher anders. Sie verwenden regelmäßig Zahnseide, lassen nur fair gehandelten Kaffee in Ihre Tasse rinnen und dehnen sich vorm Morgensport. Ihr Mittagsteller ist stets befreit von Gluten, gesättigten Fettsäuren und Zucker. Sie erdrücken Ihren Partner mehrmals täglich mit Komplimenten und lieben bei Ihren pubertierenden Kindern besonders die spontanen Schreianfälle. Sie vergönnen Ihrem neuen Nachbarn das größere Haus, mit der größeren Garage, in die er gerade seinen neuen SUV parkt. Sie umarmen Migranten und Heimatverbundene gleichzeitig und sind auf die Partei, für die Sie sich bei der letzten Nationalratswahl entschieden haben, nach wie vor stolz. Sie bezahlen jede Sonntagszeitung, parken mit ihrem Auto nie auf dem Gehsteig und wußten bis jetzt nicht, dass man eine Putzfrau auch ohne Rechnung bezahlen kann. Sie spenden für Eisbären, Homöopathen ohne Grenzen und mittlerweile für Volkswagen.

Und falls Sie das alles nicht sind: "Welcome to my world!"

"Ich mach mir die Welt, widewide, wie sie mir gefällt"
(Pippi Langstrumpf - schwedische Philosophin)




Tanz der Vampire

Aktualisiert am 10.01.2018 - 10:07 Uhr von Thomas Gurt
Tanz der Vampire

Die Ewigkeit beginnt heut‘ Nacht

Das Kultmusical kehrt anlässlich des 20jährigen Jubiläums am 30. September 2017 nach Wien an seinen Uraufführungsort zurück. Bereits über acht Millionen Menschen weltweit haben sich gemeinsam mit Professor Abronsius und Alfred auf Vampirjagd begeben. Folgen auch Sie der Einladung der Untoten zum Mitternachtsball und lassen Sie sich durch großartige Rockballaden und die auf dem Kultfilm von Roman Polanski basierende Geschichte in die Welt der Unsterblichkeit entführen. Seien Sie bereit für eine Reise in die Ewigkeit!




Kaufmann-Herberstein "Stadt.Land.Flucht"

Aktualisiert am 10.01.2016 - 17:33 Uhr von Thomas Gurt
Kaufmann-Herberstein

!!! AUSVERKAUFT !!!

Leider können für diese Veranstaltung keine Karten mehr reserviert werden!

Die steirischen Kabarett-Newcomer und Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels und Steirerkrone Publikumsvogels 2015 Kaufmann-Herberstein.

Stadt oder Land? Elektrobike oder Rasenroboter? Kind oder Hund oder gar nix?

Warum sollte man niemals abheben, wenn die Eltern anrufen? Warum ziehen die Jungen alle  in die Stadt? Wer verhindert,  dass die alten Bräuche aussterben, was ist die Gedersbergische Befreiungsarmee und ist Kunstdünger streuen nicht total Achtziger? Warum gehen alle Nordic walken, wer hat den Hund entführt, was führt der psychopathische Nachbar im Schild und wie kommen Herberstein und Kaufmann wieder raus aus diesem Schlamassel?

Diesen und anderen Fragen stellen sich die beiden in Wien lebenden steirischen Jungkabarettisten Kaufmann-Herberstein. Auf der Flucht vor der Großstadt verschlägt es die beiden in ihrem ersten und bisher besten Programm zurück aufs Land. Doch von der einstigen Idylle ist nichts übrig: Die letzte Bäurin ist kunstdüngerabhängig, ihr Nachbar ein Businesspsychopath, die Gemeindehackler formieren sich zur Befreiungsarmee und dann wird auch noch der Hund entführt. 

 Kaufmann-Herberstein kritisch-lustig über den Kontaktverlust in Stadt und Land

 „Mir war es wichtig, etwas zu schreiben, das für meine Verwandten in der Steiermark genauso funktioniert wie für die hippen Künstlerfreunde in Wien. Es sollte etwas werden was humoristisch und thematisch möglichst viele Menschen anspricht und bei dem alle ihre Watschen abbekommen“, betont Autor und Kabarettist Florian Kaufmann. „Das was uns letztendlich alle verbindet, ist, dass wir den Kontakt zueinander verlieren“  Und in Sachen Watschen kommt tatsächlich keiner davon: Hipster, Rechte, Linke, Eltern, Kinder, Bauern, Manager, Polizisten und vor allem Kaufmann und Herberstein selbst. Die fehlende menschliche Nähe unserer Zeit ist in der Stadt und am Land Thema und somit verbindendendes Element des Programmes, denn jeder scheint sich darin wiederzufinden. So gab es schon bei den Vorpremieren positives Feedback vom Bauern wie vom Literaturwissenschaftler.

„Das ist ja alles schön und  gut – Beziehungen, Politik, sozialkritisch ist ja alles super – aber in erster Linie soll es lustig sein!“, kommentiert Herberstein trocken.