Theater & Kultur

Aniada a Noar & FriesacherFrauenZimmerMusi

Aktualisiert am 28.03.2016 - 19:17 Uhr von Thomas Gurt
Aniada a Noar & FriesacherFrauenZimmerMusi

Aniada a Noar mit "33"

Ihre Welt ist die Musik. Darum ist der Begriff „Weltmusik“ auch nicht zu hoch gegriffen. Ihr Zuhause ist das Steirische in Text und Ton, aber die Steiermark grenzte in ihren wunderbaren Liedern immer schon an Slowenien genauso wie an Friaul, an Ungarn, Frankreich, Spanien, Irland,Norwegen, Dänemark . . .

Das beweisen „Aniada a Noar“ auch auf ihrem bereits 17. Album. Und dessen Titel ("33") verrät schon, dass es etwas zu feiern gilt. Seit man nämlich – damals noch als „Folk Friends“ – für ein bisschen Hopfensaft und wenig Gerstel in der weststeirischen Disco „La Bohème“ erstmals aufspielte, sind 33 gemeinsame Bühnenjahre vergangen.

...und der FriesacherFrauenZimmerMusi

Unweit von Graz in einem kleinen Dorf hat sich aus einer Laune heraus die FriesacherFrauenZimmerMusi zusammengetan um die Volksmusikszene gehörig aufzumischen. Als sie im Jahre 2000 gemeinsam zum Singen und Musizieren begannen war das lediglich für den eigenen Tanzverein bestimmt und niemand ahnte, dass sich daraus eine starke Frauentruppe entwickeln wird. Den fünf FrauenZimmern (Agnes, Claudia, Judith, Sonja und Xandia) war es schon immer wichtig humorvolles Liedgut zu singen, und das da manchmal die Männerwelt auf die Schaufel genommen wird, ist ein klein wenig Sinn der Sache.

Sie singen und jodeln kraftvoll, was die Stimmbänder halt so hergeben und begleiten sich selbst mit ihren Musikinstrumenten. Volkslieder aus ganz Österreich werden gesungen, im Speziellen haben es ihnen die Geschwister Simböck aus Braunau angetan, auch Anklänge aus dem Folk sind bei ihnen zu finden, Küchenlieder, Moritate, von allem etwas, und daraus wir dann der eigenwillige, freche Stil der FriesacherFrauenZimmerMusi.

I rear und i rear und i rear ohne end – hiaz scheiß i aufs rean – wal ma’d wimperndusch brennt!