Theater & Kultur

Pension Schöller

Aktualisiert am 13.10.2015 - 19:16 Uhr von Hans Christian Neuhold
Pension Schöller

Pension Schöller

Posse in drei Aufzügen nach einer Idee von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
(Uraufführung: 07.10.1890, Berlin. Wallner-Theater)

Bearbeitung und Regie:  Josef Zachenegger

Der weststeirische Gutsbesitzer Leopold Kollmann hat immer wieder etwas verrückte Einfälle - nicht einmal seine Schwester Ulrike kann ihn davon abbringen.
 
Als Alfred, sein mittelloser Bruder, ein Geschäft eröffnen will, ist Leopold bereit, ihm einen günstigen Kredit zu gewähren - allerdings unter einer Bedingung: er soll ihm zuvor ermöglichen, eine Irrenanstalt zu besuchen.
 
Alfred präsentiert seinem neugierigen Bruder schließlich die Familienpension Schöller als ein entsprechendes Etablissement. Die Pensionsgäste sind ohnehin ein wenig "besonders" und so schöpft Ludwig keinen Verdacht:
 
Da ist einerseits der umtriebige Großwildjäger Obermüller, dort die wissbegierige Schriftstellerin Josephine, da der leicht aufbrausende Oberst a.D., dort Schöllers Frau, die nur ein einziges Ziel verfolgt und obendrein findet sich auch Schöllers Bruder Ludwig ein, der sich trotz seines kuriosen Sprachfehlers hingebungsvoll der Schauspielerei widmet.
 
Und als sich Tage später die ganze illustre Gesellschaft nach und nach bei Leopold zu Hause einfindet, erreichen die Verwirrungen den Höhepunkt...