Theater & Kultur

Und ewig rauschen die Gelder

Aktualisiert am 10.09.2012 - 21:55 Uhr von Hans Christian Neuhold
Und ewig rauschen die Gelder

Stückinhalt

Was soll man machen, wenn man arbeitslos wird und sich nicht traut, das seiner Frau zu gestehen? Erich Vogel entwickelt für dieses Problem eine ungewöhnliche Lösung: Er erfindet zusätzlich zu seinem tatsächlichen Untermieter Norbert Schäfer immer neue Hilfsbedürftige, die angeblich bei ihm wohnen - und für sie kassiert er jede erdenkliche Form von Unterstützung: Alters-, Invaliden, Unfallrente, Kranken-, Wohn-, und Kindergeld und vieles mehr. So geht das zwei Jahre lang, und Ehefrau Linda weiß immer noch nichts, bis man schließlich beim Amt doch misstrauisch wird und den Außenprüfer Herrn Breitfuss zur Kontrolle zu Erich Vogel schickt. Wir wird er sich aus dieser Situation herauswinden? Ganz einfach: indem er so tut, als wäre er jemand anderes, was bedeutet, dass auch sein Untermieter plötzlich jemand anderen darstellt.

In dieses Verwirrspiel werden in atemberaubendem Tempo alle anderen Figuren hineingezogen: Linda, Erichs Onkel Georg, die mitfühlende Sozialarbeiterin Sandra Liebmann, Norberts  Verlobte Brigitte, die Eheberaterin Dr. Senger, der Bestattungsunternehmer Truchses  und sogar die Vorgesetzte von Herrn Breitfuss Fräulein  Fekter. Der Schluss überrascht dann alle...