Theater & Kultur

Kaufmann-Herberstein "Stadt.Land.Flucht"

Aktualisiert am 10.01.2016 - 17:33 Uhr von Thomas Gurt
Kaufmann-Herberstein

!!! AUSVERKAUFT !!!

Leider können für diese Veranstaltung keine Karten mehr reserviert werden!

Die steirischen Kabarett-Newcomer und Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels und Steirerkrone Publikumsvogels 2015 Kaufmann-Herberstein.

Stadt oder Land? Elektrobike oder Rasenroboter? Kind oder Hund oder gar nix?

Warum sollte man niemals abheben, wenn die Eltern anrufen? Warum ziehen die Jungen alle  in die Stadt? Wer verhindert,  dass die alten Bräuche aussterben, was ist die Gedersbergische Befreiungsarmee und ist Kunstdünger streuen nicht total Achtziger? Warum gehen alle Nordic walken, wer hat den Hund entführt, was führt der psychopathische Nachbar im Schild und wie kommen Herberstein und Kaufmann wieder raus aus diesem Schlamassel?

Diesen und anderen Fragen stellen sich die beiden in Wien lebenden steirischen Jungkabarettisten Kaufmann-Herberstein. Auf der Flucht vor der Großstadt verschlägt es die beiden in ihrem ersten und bisher besten Programm zurück aufs Land. Doch von der einstigen Idylle ist nichts übrig: Die letzte Bäurin ist kunstdüngerabhängig, ihr Nachbar ein Businesspsychopath, die Gemeindehackler formieren sich zur Befreiungsarmee und dann wird auch noch der Hund entführt. 

 Kaufmann-Herberstein kritisch-lustig über den Kontaktverlust in Stadt und Land

 „Mir war es wichtig, etwas zu schreiben, das für meine Verwandten in der Steiermark genauso funktioniert wie für die hippen Künstlerfreunde in Wien. Es sollte etwas werden was humoristisch und thematisch möglichst viele Menschen anspricht und bei dem alle ihre Watschen abbekommen“, betont Autor und Kabarettist Florian Kaufmann. „Das was uns letztendlich alle verbindet, ist, dass wir den Kontakt zueinander verlieren“  Und in Sachen Watschen kommt tatsächlich keiner davon: Hipster, Rechte, Linke, Eltern, Kinder, Bauern, Manager, Polizisten und vor allem Kaufmann und Herberstein selbst. Die fehlende menschliche Nähe unserer Zeit ist in der Stadt und am Land Thema und somit verbindendendes Element des Programmes, denn jeder scheint sich darin wiederzufinden. So gab es schon bei den Vorpremieren positives Feedback vom Bauern wie vom Literaturwissenschaftler.

„Das ist ja alles schön und  gut – Beziehungen, Politik, sozialkritisch ist ja alles super – aber in erster Linie soll es lustig sein!“, kommentiert Herberstein trocken.




In geheimer Mission

Aktualisiert am 19.03.2016 - 13:45 Uhr von Thomas Gurt
In geheimer Mission

In geheimer Mission

Komödie in zwei Akten von Michael Parker

Der amerikanische Botschafter Harry Douglas wohnt mit seiner Ehefrau Elaine und Tochter Debbie auf einem Landsitz in der Nähe Londons. Den Haushalt führt Butler Perkins im Auftrag des Außenministeriums.

Das herannahende Wochenende will die Hausherrin auf einer Gesundheitsfarm verbringen, der Botschafter will zum Golfen nach Schottland und Tochter Debbie hat vor, eine Freundin zu besuchen. Ganz insgeheim hoffen aber  alle auf eine sturmfreie Residenz und die absolute Diskretion des Butlers.

Doch dann tritt plötzlich Plan „M“ in Kraft und bringt alle Vorhaben gehörig durcheinander! Captain South als Chef des amerikanischen Sicherheitsdienstes riskiert Kopf und Kragen, um den Botschafter vor einem drohenden Attentat  zu beschützen.




Aniada a Noar & FriesacherFrauenZimmerMusi

Aktualisiert am 28.03.2016 - 19:17 Uhr von Thomas Gurt
Aniada a Noar & FriesacherFrauenZimmerMusi

Aniada a Noar mit "33"

Ihre Welt ist die Musik. Darum ist der Begriff „Weltmusik“ auch nicht zu hoch gegriffen. Ihr Zuhause ist das Steirische in Text und Ton, aber die Steiermark grenzte in ihren wunderbaren Liedern immer schon an Slowenien genauso wie an Friaul, an Ungarn, Frankreich, Spanien, Irland,Norwegen, Dänemark . . .

Das beweisen „Aniada a Noar“ auch auf ihrem bereits 17. Album. Und dessen Titel ("33") verrät schon, dass es etwas zu feiern gilt. Seit man nämlich – damals noch als „Folk Friends“ – für ein bisschen Hopfensaft und wenig Gerstel in der weststeirischen Disco „La Bohème“ erstmals aufspielte, sind 33 gemeinsame Bühnenjahre vergangen.

...und der FriesacherFrauenZimmerMusi

Unweit von Graz in einem kleinen Dorf hat sich aus einer Laune heraus die FriesacherFrauenZimmerMusi zusammengetan um die Volksmusikszene gehörig aufzumischen. Als sie im Jahre 2000 gemeinsam zum Singen und Musizieren begannen war das lediglich für den eigenen Tanzverein bestimmt und niemand ahnte, dass sich daraus eine starke Frauentruppe entwickeln wird. Den fünf FrauenZimmern (Agnes, Claudia, Judith, Sonja und Xandia) war es schon immer wichtig humorvolles Liedgut zu singen, und das da manchmal die Männerwelt auf die Schaufel genommen wird, ist ein klein wenig Sinn der Sache.

Sie singen und jodeln kraftvoll, was die Stimmbänder halt so hergeben und begleiten sich selbst mit ihren Musikinstrumenten. Volkslieder aus ganz Österreich werden gesungen, im Speziellen haben es ihnen die Geschwister Simböck aus Braunau angetan, auch Anklänge aus dem Folk sind bei ihnen zu finden, Küchenlieder, Moritate, von allem etwas, und daraus wir dann der eigenwillige, freche Stil der FriesacherFrauenZimmerMusi.

I rear und i rear und i rear ohne end – hiaz scheiß i aufs rean – wal ma’d wimperndusch brennt!